Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg

Orgelreisen

Stift Schlägl

Wegen Corona hat 2021 keine Orgelreise stattgefunden.

X. Orgelreise 2020

Erfreulicherweise konnte unsere X. Orgelreise trotz Corona stattfinden! Wir sind wie bei der ersten Reise nach  Ostfriesland gefahren. Diesmal besuchten wir die beiden bedeutenden Orgeln in Marienhafe (von Holy) und Norden (Arp Schnitger), die bei unserer ersten Orgelreise noch nicht „dran“ waren. Außerdem ging’s wieder nach Weener in das Organeum und die St. Georgskirche (Arp Schnitger). In der Pilsumer Kreuzkirche frischten wir unsere Erinnerung an die Grotian-Orgel auf. Coronabedingt mussten wir diesmal leider die Orgeln in Uttum, Rysum und Westerhusen auslassen. Als Ausgleich dafür durften wir die diesen ebenbürtige Richborn-Orgel in Buttforde erleben. Bei der Rückfahrt über Leer nahmen wir am Gottesdienst in der Großen Kirche (Orgel von Marten de Mare, zuletzt restauriert von Hendrik Ahrend) teil und machten noch in Bockhorn (Christian-Vater-Orgel) Station. Bereichert wurde  die Reise durch einen Abstecher zum „Otto“-Leuchtturm in Pilsum, Stadtrundgänge in Norden, Aurich und Leer und ganz besonders durch das „Wandeln“ im Park von Schloss Lütetsburg. Ausgangspunkt für unsere Ausflüge war Aurich, wo wir im Hotel Twardokus ausgezeichnet untergebracht waren und im dazugehörigen Restaurant Zur Börse kulinarisch verwöhnt wurden.

Wir bewundern, wie es unsere Kirchenmusikerin immer wieder gelingt, solche in jeder Hinsicht begeisternde Reisen zu organisieren und zu leiten. (Wegen Corona war es bei dieser Reise besonders aufwändig.) Auch diesmal sind wir Ihr dafür wieder zu großem Dank verpflichtet.

IX Orgelreise 2019

Die IX. Orgelreise führte uns ins Weserbergland mit seinen interessanten historischen Orgeln in Kloster Möllenbeck, Welsede, Höxter, Kloster Corvey und Bad Borgentreich. Daneben haben wir auch Stift Fischbeck und die Hämelschenburg, eines der bedeutendesten Beispiele der Weserrenaissance, besichtigt. Gewohnt haben wir im Johanniterhaus des Klosters Wennigsen. Auf unserer Hin-und Rückfahrt mit dem Bus fuhren wir über Stellichte/Walsrode (Orgel von Marten de Mare/ Ahrend) und  Grasberg (Arp Schnitger).

Für viele von uns war die Gegend Neuland und wir staunten nicht schlecht, was es alles an Orgeln zu sehen und vor allem zu hören gab. Aber nicht nur die Orgeln sondern auch die Kirchen und das Schloss Hämelschenburg haben uns sehr beeindruckt. Auch die  „Gaststätten“ für unser leibliches Wohlwaren waren wie immer ganz nach unserem Geschmack. Der Höhepunkt war natürlich der direkt an der Weser gelegene Garten des Ritterguts Ohr bei Hameln, wo wir von den Gutsbesitzern, mit denen unserer Kirchenmusikerin gut befreundet ist, herzlich empfangen und mit Tee und Kuchen bewirtet wurden. Vielen, vielen Dank an unsere Kirchenmusikerin für dieses rundum gelungene Reiserlebnis.

VIII. Orgelreise 2018

Zum dritten Mal sind wir nun in das von uns so hochgeschätzte Stift Schlägl in Oberösterreich mit seiner interessanten Orgel von Andreas Putz (1634) gefahren. Von dort aus gab es ein Wiedersehen mit der Wallfahrtskapelle St. Wolfgang, dem Direktor der Musikschule Rohrbach, der sich inzwischen eine vierte Orgel angeschafft hat, dem Schloss Neuhaus hoch über der Donau und dem Städtchen Kefermarkt mit seinem einmaligen holzgeschnitzten Altar.

Nach drei Tagen reisten wir weiter zum Weltkulturerbe-Städtchen Cesky Krumlov (Krumau), wo uns wieder das hoch über der Moldauschleife gelegen Schloss mit seinem barocken Theater begeisterte. Am nächsten Tag ging es nach Prag, wo wir viermal übernachteten. In Prag haben wir neben den berühmten Orgeln von J. J. Mundt (1670) in der Teynkirche und von J.G. Hellwych (1736) im Loretakloster. die Prager Burg mit dem Veitsdom, das Starhovsky-Kloster, das St.Agnes-Kloster, das jüdische Viertel u.v.m. besichtigt. Vernachlässigt habenwir natürlich auch nicht die Caféhäuser und die wunderbaren böhmischen Restaurants.

In Schlägl wohnten wir wieder im Stift, in Krumau und Prag in reizenden kleinen historischen Hotels im Zentrum der historischen Innenstädte. Gereist sind wir mit Bahn und mit Bus.

Unserem Erstaunen und unserer Freude über das, was wir gehört und gesehen haben, konnte auch die große Hitze nichts anhaben. Wir danken unserer Kirchenmusikerin ganz herzlich für diese außergewöhnliche Reise.

VII. Orgelreise 2017

Auf unserer VII. Orgelreise suchten wir die großen Barockorgeln im Allgäu und in Oberschwaben auf: Die Riepp-Orgeln von 1762/1766 in Ottobeuren, die Orgel von Balthasar Freiwiß (1752–1754) in Irsee, die Orgeln von Joseph Gabler in Ochsenhausen (1736) und Weingarten (1750),  die Holzhey-Orgeln in Rot an der Rot (1793) und in Neresheim (1797), die Orgel von Marx Günzer (1609) in Gabelbach. Diese Orgeln bieten nicht nur unvergleichliche Hörerlebnisse, sie sind auch eine Augenweide, die ihresgleichen sucht. Dazu kommt, dass sie sich in beeindruckenden Barockkirchen befinden, die wir staunend bewunderten. Schließlich machten wir noch einen Abstecher nach Ulm, wo die strenge Gotik des Münsters einen heftigen Kontrast zu den Barockkirchen bildete.

Untergebracht waren wir in der prächtigen Benediktinerabtei Ottbeuren, die auch sehr auf unser leibliches Wohl bedacht war.

VI. Orgelreise 2016

Unsere sechste Orgelreise führte uns nach Potsdam, Berlin und Brandenburg. Im Zentrum standen die Anna-Amalienorgel (Peter Migend) in Berlin-Karlshorst, die Joachim-Wagner-Orgeln im Brandenburger Dom und in Schönwalde und ein Besuch im Berliner Musikinstrumenten-Museum.

Den detaillierten Reisebericht enthält das Gemeindeblatt Oktober/November 2016 unter der Überschrift:

„Auf Orgel-Spuren in der Mark Brandenburg“

V. Orgelreise 2015

Nicht erst in Ostfriesland- nein bereits links der Elbe nicht weit von Hamburg gibt es wunderschöne alte Orgeln. Wer hätte das gedacht! Bei nasskaltem trübem Wetter brachen 21 Orgelliebhaber unter Leitung unserer Kirchenmusikerin, Frau Lübking auf, um die berühmten Schnitger-Orgeln in Steinkirchen, Hollern, Lüdingworth und Cappel, die Wilde-Klappmeyer-Orgel in Altenbruch und die Donath-Orgel in Neuenkirchen/Hadeln kennenzulernen. Kutschiert hat uns unser bewährter Busfahrer, Herr Enkhusen, übernachtet haben wir im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa, wo wir auch mit reichhaltigem Frühstück und abwechslungreichem Abendessen bewirtet wurden. Die anspruchsvollen Orgelvorführungen wurden abgerundet von: Besichtigungen in Worpswede (Große Kunstschau mit Bildern von Ottilie Reyländer und Worpsweder Kunsthalle mit Bildern von Vogeler, Mackensen, Modersohn u. a.),  Domführung in Verden und last but not least Mittagspausen in exklusiven Restaurants (Windmüller in Steinkirchen, Seute Deern in Bremerhaven, Bahnhof in Worpswede). Es war wieder eine rundum gelungene Reise, für die wir Frau Lübking herzlich danken.

IV. Orgelreise 2014

Unsere zweite Orgelfahrt zum wunderbaren und gastfreundlichen Stift Schlägl in Oberösterreich hat uns wieder  tiefe Einblicke in die Orgelwelt gewährt. Schon auf der Hinfahrt setzten uns in der schönen Fachwerkstadt Duderstadt im Südharz die Johannes Creutzburg-Orgel von 1735 in St. Cyrikus und die Ahrend-Orgel von 1977 in St. Servatius in Erstaunen. Für Abendessen und Übernachten sorgten die Ursulinen aufs Beste.

In Schägl und Umgebung begeisterten uns wieder die Andreas-Putz-Orgel von 1634 sowie die kleinen historischen Orgeln in der Wallfahrtskirche St. Wolfgang und in der Kapelle von Schloss Neuhaus an der Donau. Beim Ausflug nach Südböhmen erfreuten wir uns wieder an dem schönen Städtchen Český Krumlov, wo es uns diesmal gelang das im Originalzustand erhaltene barocke Schlossstheater von 1680 zu besichtigen. Außerdem beeindruckte uns noch die Orgel von Abrahan Starck von 1699 im Kloster Zlatá Koruna. Wegen verkehrstechnischer Probleme mussten wir bei der Rückfahrt nach Schlägl einen erheblichen Umweg machen. Trotzdem verpassten wir den Beginn des Endspiels um die Fußball-WM nur knapp .

Der Ausflug nach Linz bescherte uns eine spannende Donauüberfahrt mit einer strömungsgetriebenen Seilfähre, die Chororgel im Stift Wilhering aus dem Jahr 1746 von N. Rummel, ein einzigartiges Feinschmeckererlebnis in einem Bio-Lokal in Linz und als Höhepunkt den Besuch beim Direktor der Musikschule Rohrbach, der sich  neben seinem Privathaus einen Saal mit drei Orgeln -zwei historischen und einer  nach historischen Vorbild neu gebauten – eingerichtet hat und den unsere Kirchenmusikerin noch aus Studienzeiten kennt.

Auf der Heimreise besuchten wir die reformierte Kirche mit der Johann Nikolaus Ritter-Orgel von 1764 in der Hugenottenstadt Erlangen. Zum Übernachten fuhren wir nach Bamberg, wo wir noch genügend Zeit fanden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bewundern und im Schlenkerla zünftig zu Abend zu essen und Rauchbier zu trinken. In der Mittagspause auf der letzten Etappe nach Hamburg wurden wir in Nörten-Hardenberg mit köstlichem Glückstädter Matjes bewirtet.

Vielen, vielen Dank an unsere Kirchenmusikerin für diese tolle Reise.

Holger Fink

III. Orgelreise 2013
Höhepunkte waren die Treutmann-Orgel von 1737 in Kloster  Grauhof bei Goslar und die Scherer-Orgel von 1634 in St. Stephan in Tangermünde. Im Wendland kamen dazu  noch die zwei optischen und akustischen Schmuckstücke von Stein in Trebel und und Hagelstein in Gartow. An Sehenswürdigkeiten erfreuten uns Goslar, das Kloster Michaelstein bei Blankenburg mit seiner Musikalien-sammlung, Quedlinburg, die Festung Reichenstein und das Jagdschloss Letzlingen in der Altmark. Besondere Leckerbissen waren auch die Fische aus der hauseigenen Zucht von Kloster Michaelstein.

II. Orgelreise 2012
2012 führte uns die Orgelreise über Torgau nach Oberösterreich zum Stift Schlägl mit seiner herrlichen barocken Orgel. Von dort ging es zu verschiedenen Orgeln in der Umgebung. Zurück fuhren wir über Freiberg, wo wir in einem Konzert die beiden Silbermann-Orgeln im Dom erlebten.

I. Orgelreise 2010
2010 galt die Orgelreise der einzigartigen Orgellandschaft Ostfrieslands. Wir besuchten das Organeum in Wehner und bestaunten die Orgeln in Wehner, Uttum, Pilsum, Risum und Westerhusen.