Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg

SPENDEN FÜR DIE UKRAINE

Ukraine Projekt unserer Gemeinde

Unsere Gemeinde organisiert Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine. Im Altenhof und in der Palmaille entstehen Übernachtungsmöglichkeiten. In der Ferdinandstraße sollen geflüchtete UrkainerInnen kurz nach der Ankunft im Hauptbahnhof temporär betreut werden. Dies geschieht in Absprache mit anderen Gemeinden und der Bahnhofsmission.
Dazu benötigen wir ehrenamtliche HelferInnen, die im Gemeindezentrum stundenweise zur Verfügung stehen. Bitte melden Sie sich dazu im Büro oder bei mir möglichst mit E-Mail-Adresse an!

Für alle gemeindlichen Hilfsmaßnahmen sind wir auf Geldspenden angewiesen. Bitte überweisen Sie Ihre Spende unter dem Stichwort „Ukraine Projekt“ auf unser Kirchenkonto:
Ev.-reformierte Kirche in Hamburg IBAN: DE51200505501280170000 BIC: HASPDEHHXXX

Möchten Sie eher für humanitäre Hilfe in der Ukraine spenden, so wählen Sie bitte das Konto der Diakonie Katastrophenhilfe (siehe unten).

Vielen Dank!
Reiner Kuhn


Projekt der Diakonie Katastrophenhilfe


Erklärung des Moderamens der Gesamtsynode zum russischen Angriff auf die Ukraine

Sondersitzung des Moderamens der Gesamtsynode am 2. März 2022

Erklärung des Moderamens der Gesamtsynode zum russischen Angriff auf die Ukraine

Angesichts des brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf den souveränen Staat der Ukraine stellen wir als Moderamen der Gesamtsynode der Evangelisch-reformierten Kirche in der heutigen Sondersitzung fest:

  1. Unser Gott ist ein Gott des Friedens. „Gott spricht: Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe. Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. (Jeremia 29,12) Jesus mahnt uns: „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5,9).
  2.  Das Moderamen verurteilt den Krieg gegen die Ukraine als einen eklatanten Bruch des Völkerrechts und einen Verstoß gegen das christliche Friedensgebot. An Russlands Präsidenten Wladimir Putin richten wir die Forderung, alle kriegerischen Handlungen sofort einzustellen.
  3. Das Moderamen ruft die Mitglieder unserer Kirche auf, in ihrem Beten nicht innezuhalten. Auch Beten heißt Frieden zu stiften.
  4. Das Moderamen unterstützt alle Maßnahmen in Deutschland, die den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.
  5. Im Fokus der Bemühungen der Kirchen in Deutschland muss zurzeit die Unterstützung der notleidenden Menschen in der Ukraine stehen. Die Evangelisch-reformierte Kirche stellt daher zehntausend Euro für die Arbeit der Diakonie in der Karpatho-Ukraine (Beregowo) zur Verfügung.
  6. Vor dem Hintergrund der Drohung auch des Einsatzes atomarer Waffen bekräftigt das Moderamen den Beschluss der Gesamtsynode vom November 2021 zur Ächtung von Atomwaffen. „Der Einsatz von Atomwaffen ist ein Verbrechen. Daher fordern wir nicht nur deren Ächtung, sondern darüber hinaus ein Verbot des militärischen und politischen Einsatzes dieser Waffen sowie ein Verbot ihrer Herstellung und Weiterverbreitung.“ Der aktuell von Russland ausgehende Krieg macht die Notwendigkeit, die Welt von Atomwaffen zu befreien, umso deutlicher.
  7. Trotz der aktuellen Bedrohungslage bringt das Moderamen seine Sorge zum Ausdruck, dass eine neue Spirale der gegenseitigen Aufrüstung beginnt. Ebenso befürchtet das Moderamen, dass der Krieg auf lange Sicht verhindert, dass die Staaten dieser Welt endlich gemeinsam nach Wegen aus den ökologischen und sozialen Krisen suchen.

Leer, am 2. März 2022


7. März – Familiengottesdienst „Schreibt euch das hinter die Ohren!“ oder „Wer Ohren hat zu hören, …der höre was da kommt.“

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg
IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 07. März 2021: Seemannsmission
Nähere Informationen zu diesem Kollektenzweck unter https://www.seemannsmission.org
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


Frei von Sklaverei und Tod: Pessach beziehungsweise Ostern

Im Jahr 321 verfasste der Kaiser Konstantin ein Dekret, indem er den Kölner Juden gestattete, Ämter in der Verwaltung der Stadt anzunehmen. 2021 erinnern wir uns daran, dass Juden und Jüdinnen seit 1700 Jahren in Deutschland leben.

In einer gemeinsame Aktion veröffentlicht die ökumenisch verantwortete Kampagne #beziehungsweise –jüdisch und christlich: näher als du denkst jeden Monat ein anderes Plakat zu diesem Gedenkjahr, das auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede vom jüdischen und christlichen Glauben und Leben hinweist, u.a. das hier dargestellte mit Blick auf Pessach und Ostern.

Juden und Jüdinnen überall auf der Welt feiern zu Pessach eine Woche lang die Befreiung Israels aus der Sklaverei Ägyptens. Dieses Fest ist für jüdische Menschen – religiöse wie säkulare – seit uralter Zeit das zentrale, identitätsstiftende Fest, das jung und alt gemeinsam begehen. Während der Pessachwoche werden alle Getreideprodukte aus dem Haus geschafft und stattdessen die Matzah, das „ungesäuerte Brot“, gegessen.

Das eigentliche Fest beginnt mit dem Sederabend: Jede Familie oder Freundesgruppe versammelt sich zu einem festlichen Essen, das einer bestimmten Ordnung, einer „Seder“ folgt. Im Zentrum steht das gemeinsame Lesen der Haggadah, der alten Erzählung von der Befreiung aus Ägypten. Dazu werden symbolische Speisen verzehrt, die die Bitternis der Sklaverei verdeutlichen sollen. Dieses Ritual richtet sich an jeden der teilnimmt, Kinder und Erwachsene. Alle sollen sich als Teil dieser großen alten Geschichte fühlen.

Auch Jesus und seine Jünger haben das Pessachfest gefeiert bevor Jesus verhaftet wurde und am Kreuz starb. Und doch unterscheiden sich Pessach und Ostern. Ostern folgt einer anderen Erzählung. Im Neuen Testament wird die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem (Palmsonntag), von der Nacht in Gethsemane, von Verhaftung und Tötung Jesu bis hin zu seinem Begräbnis und der Auferstehung erzählt. Christen und Christinnen begehen die letzten Tagen Jesu über Gründonnerstag bis zu seinem Tod am Karfreitag und feiern dann die Freude der Auferstehung.

Gemeinsam aber sind Pessach und Ostern die Feier der Befreiung. Im Pessachfest ist es die Rettung aus der Sklaverei, im Osterfest die Befreiung von Tod und Schuld. Pessach und Ostern sind also nicht dasselbe – und doch miteinander verwandt.

Ulrike Litschel


Brennpunkt Belarus – Auch Reformierte tragen die Opposition mit

Seit 18 Jahren hat unsere Gemeinde Kontakte nach Belarus zur kleinen reformierten Gemeinde in der Hauptstadt Minsk. Mehrere Male hat auch eine Delegation unsere Partner vor Ort besucht. Zuletzt war Pastor Reiner Kuhn 2018 in „Weißrussland“, wie der Staat bei uns bis vor kurzem meist genannt wurde.

Für das Magazin reformiert sprach Ulf Preuß, Pressesprecher der Evangelisch-reformierten Landeskirche, mit Reiner Kuhn. Wir veröffentlichen hier das Interview in Auszügen. Das gesamte Interview finden Sie in reformiert 1/2021.

[…]

Wie positionieren sich Ihre belarussischen Partner im Konflikt zwischen den zehntausenden Demonstranten und den Machthabern im Land?

Mehrheitlich unterstützt die kleine reformierte Gemeinde den friedlichen Protest auf der Straße. Sie stellen Erste-Hilfe-Pakete bereit und verstecken sie am Straßenrand. Manche Gemeindeglieder haben Frauen und Männer aus den Händen der Polizei und der Sondereinheit befreit, ihnen unerschrocken aus den Händen gerissen! Die Solidarität und der Mut sind unglaublich groß!

[…]

Gibt es auch in der Gemeinde Opfer der staatlichen Gewalt?

Zum Glück sind bisher keine Gemeindeglieder misshandelt worden. In der Vergangenheit wurden Gottesdienste durch den Geheimdienst bespitzelt. Und bei früheren Demonstrationen, etwa bei den Wahlen 2010, kam es zu kurzzeitigen Verhaftungen einiger Gemeindeglieder. Die reformierte Gemeinde ist offiziell nicht registriert. Sie erhält keine Förderung wie die belarussische orthodoxe Kirche, geschweige denn staatliche Gelder. Das macht sie angreifbar und zerbrechlich, gleichzeitig aber auch unabhängig und beweglich. Während der Proteste in den letzten Monaten hat mein Hauptansprechpartner durch staatlichen Druck seine Beschäftigung verloren.

[…]

Gibt es Äußerungen Ihrer belarussischen Partner dazu, wie wir aus Deutschland ihnen helfen und beistehen können?

Unsere Partnergemeinde fordert uns auf, auf möglichst allen Kanälen die friedliche Demokratiebewegung zu unterstützen. Der Freiheitskampf auf der Straße ist auch ihr Kampf um religiöse Selbstbestimmung und Anerkennung. Und sie bittet uns, für die Menschen in Belarus zu beten. Eine konkrete Hilfe wären geistliche Patenschaften für politisch Inhaftierte. Dies schafft Öffentlichkeit und fördert bessere Haftbedingungen und rechtlichen Beistand. Die EKD – vielleicht ja auch unsere Landeskirche – könnte diese Unterstützung erwägen.


28. Februar – Gottesdienst am Sonntag Reminiszere aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg
IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 28. Februar 2021: Hoffnung für Osteuropa
Nähere Informationen zu diesem Kollektenzweck unter https://www.hoffnung-fuer-osteuropa.de
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


21. Februar – Gottesdienst am Sonntag Invokavit aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
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BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 21. Februar 2021: Frühstück für Alle
Nähere Informationen zu diesem Kollektenzweck unter https://www.erk-hamburg.de/obdachlosenfruhstuck-in-der-palmaille/
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


14. Februar – Gottesdienst am Sonntag Estomihi aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
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IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 14. Februar 2021: Ökumene und Auslandsarbeit
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


7. Februar – Gottesdienst am Sonntag Sexagesimae aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

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BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 7. Februar 2021: Indianerhilfe
Mehr Informationen zu diesem Projekt unter https://www.indianerhilfe.de
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


31. Januar – Gottesdienst am letzten Sonntag nach Epiphanias aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
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IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 31. Januar 2021: Bahnhofsmission
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


24. Januar – Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
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BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 24. Januar 2021: Weltbibelhilfe
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


17. Januar – Gottesdienst am 2. Sonntag nach Epiphanias aus dem Gemeindezentrum in der Ferdinandstraße

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
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Kollektenzweck am 17. Januar 2021: Altenhof
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


10. Januar – Gottesdienst am 1. Sonntag nach Epiphanias aus dem Gemeindezentrum in der Palmaille

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
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Kollektenzweck am 10. Januar 2021: Norddeutsche Mission
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


24. Dezember – Gottesdienst am Heiligabend aus dem Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg
IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 24. Dezember 2020:
BROT FÜR DIE WELT – Aktion 2020: Kindern Zukunft geben!
Nähere Infos unter: https://www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/kindern-zukunft-schenken/

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!


24. Dezember – Familiengottesdienst am Heiligabend

Sie können für die Kollektenzwecke der Online-Gottesdienste spenden,
indem Sie einen Betrag an unsere Gemeinde überweisen und den Zweck benennen.

Konto der Gemeinde:
Evangelisch-reformierte Kirche in Hamburg
IBAN: DE51200505501280170000
BIC: HASPDEHHXXX

Kollektenzweck am 24. Dezember 2020:
BROT FÜR DIE WELT – Aktion 2020: Kindern Zukunft geben!
Nähere Infos unter: https://www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/kindern-zukunft-schenken/

Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!