Sommerfest im Altenhof

Ein wunderschöner Innenhof, nette Menschen und hoffentlich sommerliches Wetter: beste Voraussetzungen für das Sommerfest im Altenhof. Auch das Programm ist sommerfestlich locker: Eine kurze Andacht zum Beginn, dann geht’s weiter mit Kaffee, Kuchen und Musik (es darf auch getanzt werden!) und am frühen Abend wird der Grill angeschmissen. Lernen Sie den Altenhof von (einer) seiner besten Seiten kennen und feiern Sie mit (Verwandte, Freunde und Bekannte sind natürlich auch herzlich willkommen).

Thomas Raape

Fußball-WM: Deutschland gegen Curaçao

Public viewing
Sonntag, 14. Juni 2026, 19 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße – Jugendcafé

Erneut rollt der Ball und will ins Netz. Die Fußball-WM der Männer in Mexiko und Nordamerika startet. Schafft es die deutsche Mannschaft über die Vorrunde hinaus? Wir weihen unseren großen Bildschirm im Jugendcafé ein. Bei Snacks und Getränken wollen wir gemeinsam fiebern, jubeln, weinen und abfeiern. Jede/r ist willkommen: Nordkurve, Südkurve, Junge und Junggebliebene! Bist du dabei?

Anne Kroll und Reiner Kuhn

Die Teilung der Ämter: Eine reformierte Einheit?

Gesprächskreis Kiel/Nord
Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
Ebertallee 5

Calvin hat eine besondere Sicht auf die Struktur der Kirche. Sie unterscheidet sich maßgeblich von dem römisch-katholischen, bischöflichen Aufbau der sichtbaren Kirche. Für Calvin ist die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Theologen und Nichttheologen, Pastoren und Diakonen, Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ein Grundpfeiler der Gemeinde Jesu Christi. Die sogenannte Ämterteilung sehen viele als Wurzel der frühen Demokratisierung in Europa.

Wir schauen genauer hin: bei Kaffee und Kuchen, bei Sonnenschein im Pfarrgarten.

Reiner Kuhn

Vom Verschwinden der Spielräume

Gemeindenachmittag zum Mitdenken und Mitreden
Mittwoch, 24 Juni 2026, 15:00 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Manchmal beschleicht mich das Gefühl: Ich funktioniere nur noch. Termine, Erwartungen, Abläufe – vieles ist längst festgelegt. Und die eigenen Spielräume? Sie scheinen kleiner zu werden. Genau hier setzt das Buch „Zwischen Situation und Konstellation– vom Verschwinden der Spielräume“ von Hartmut Rosa an. In sehr anschaulichen und lebensnahen Beispielen beschreibt Rosa, wie sich unser Alltag verändert hat (Lego-Bausteine, Thermomix, Videoschiedsrichter…): Wir sind immer seltener wirklich Handelnde, die gestalten und entscheiden, und immer häufiger diejenigen, die vorgegebene Abläufe nur noch vollziehen. Nicht weil wir das wollen – sondern weil die „Konstellationen“, die Regeln, in denen wir leben, es kaum anders zulassen.

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Friedensethik kontrovers I

Bücherwurm mit Dr. Horst Leps
Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:00 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Der Bücherwurm setzt sich weiter mit der Friedensfrage auseinander. Wir begrüßen Dr. Horst Leps in unserer Mitte. Er ist Gemeindeglied, Politikdidaktiker und Theologe. Seine Frage kreist um um die friedensethischen Themen in der EKD-Denkschrift. Hat die Kirche ihren eigenen Standpunkt und ihre Sprache angemessen vertreten? Wir laden ein zum Vortrag und Gespräch.

Reiner Kuhn

Friedensethik kontrovers II

Noch einmal ein Streitgespräch zur EKD-Friedensdenkschrift. Welche Erkenntnisse ziehen wir für die Zukunft? Sind Waffen zur Notwehr einzusetzen? Evtl. auch Atomwaffen als Abschreckung? Wie sieht es mit der Wehrhaftigkeit unseres Landes und unserer Kirchen aus? Wie positionieren wir uns zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht? Und wie ist es mit dem Pazifismus? Wir hoffen erneut auf eine offene, kontroverse Debatte. Wer diskutiert mit?

Reiner Kuhn

Maria Lassnig und Edvard Munch

Erstmals werden Maria Lassnig (1919–2014) und Edvard Munch (1863–1944) in einer großen Doppelschau gemeinsam gezeigt. Auf den ersten Blick trennt die österreichische Künstlerin und den norwegischen Maler mehr als ein halbes Jahrhundert. Und doch gibt es zwischen ihren Werken und Biografien erstaunliche Parallelen. Beide verbindet ein einzigartiger Umgang mit Farbe, als gestalterisches Mittel und als starkes Ausdruckselement für das Innere: für Emotionen wie Trauer, Liebe, Einsamkeit, Angst, Freude oder Schmerz. Wir werden durch die Ausstellung geführt.

Ein Tagesticket muss jede/r selbst an der Kasse erwerben. Auf Anfrage wird ein Zuschuss gewährt. Ich bitte um Anmeldung im Büro.

Reiner Kuhn

Die heilige Johanna der Schlachthöfe

Theater mit der Gemeinde
Sonntag, 10. Juni 2026, 19:30
Thalia Theater

Chicago 1930: Die Viehbörse wird vom „Fleischkönig“ Mauler kontrolliert, die Fabriken sind geschlossen. Johanna Dark will den hungernden Arbeitern helfen, sie will wissen, wer an deren Elend schuld ist. Die Kälte, die Armut, den Hunger der Arbeiter – Mauler nimmt sie in Kauf, als er die Chance sieht, die anderen Fleischfabrikanten zu erpressen. Johanna kommt zur Einsicht, dass nur „Gewalt hilft, wo Gewalt herrscht“. Doch damit ist sie schon nicht mehr zu hören, sie wird übertönt von den Gesängen, die die Kapitalisten anstimmen. Sie erklären sie darin, jetzt, da sie unwirksam ist, zur Märtyrerin, zu ihrer „heiligen Johanna der Schlachthöfe“.

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