Ein neuer Gott für Roms Imperium

Gemeindenachmittag
So entstand das Christentum
Dienstag,19. Mai 2026, 15 Uhr,
Gemeindezentrum Palmaille

Warum hat das Christentum die Antike überlebt und ist nicht untergegangen? Warum war die Jesusbewegung gerade für Menschen am Rand der Gesellschaft attraktiv? Junge Forscher:innen der Unis Bern und Bonn gehen diesen Fragen nach und liefern Antworten. Einige Ergebnisse vorweg: die Jesusbewegung war sehr uneinheitlich.
Neben Paulus und Petrus, die Einfluss nahmen, gab es weitere prägende Figuren. Die Gleichheit vor Gott war ein attraktiver Gedanke. Und anfänglich spielten Frauen eine wichtige Rolle, auch als Leitungspersonen in der Gemeinde. Kleinere Versammlungsräume im Privaten boten zunächst Schutz vor zu großer Öffentlichkeit Die neuen Kenntnisse werden in einem Film gezeigt. Hinterher ist Zeit zum Austausch. Ich freue mich über rege Beteiligung.

Reiner Kuhn

Musikalische Familiensingfreizeit 2026

Vom 14. – 17. Mai 2026 lädt die Evangelisch-reformierte Landeskirche wieder zu einer musikalischen Familiensingfreizeit im Kloster Frenswegen unter der Leitung von Dagmar Lübking, Hamburg, ein. Das musikalische Programm ist offen für Eltern und Kinder, Großeltern und Enkelkinder, aber auch Einzelpersonen. Wir werden mit den Kindern und den Erwachsenen ein abwechslungsreiches, witziges und ernstes Programm spielen.

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Zeig uns deinen Stadtteil!

Gemeindenachmittag
Hamburg gemeinsam entdecken
Mittwoch, 20. Mai 2026, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Bahnhof Altona (S-Bahn Ausgang „Ottenser Hauptstraße“ bei Blume 2000)

Im reformierten Sprachgebrauch zählen wir zu den „Verstreuten“. Das macht uns zu einer wunderbar bunten Gemeinde, bedeutet aber auch, dass wir die alltägliche Umgebung der anderen meist gar nicht kennen. Das wollen wir jetzt ändern! Die Idee: Ein Gemeindenachmittag „auf Tour“. Jeden zweiten Gemeindenachmittag wollen wir nutzen, Hamburg durch eure Augen zu sehen.

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Was uns friedensfähig macht.

Vortrag von Dr. Anthea Bethge
Mittwoch, 27. Mai 2026, 18 Uhr,
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Die Friedensfachberaterin Dr. Anthea Bethge bringt uns ein Impulsreferat mit, in dem sie Friedenstheologie und Friedenspraxis verbindet. Seit fast 30 Jahren arbeitet sie professionell mit gewaltfreien Methoden für Frieden in Krisenregionen dieser Welt. 12 Jahre lang war sie Geschäftsführerin des internationalen christlichen Friedensdienstes EIRENE. Seit 2025 lebt Anthea Bethge in Hamburg und leitet das Mennonitische Friedenszentrum Berlin. Ein kritischer Blick auf die EKD-Denkschrift „Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick“ wird nicht fehlen. Wir freuen uns auf den Austausch mit ihr.

Herzliche Einladung!

Reiner Kuhn

Buenos Aires – Metropole am Rio de la Plata

Gemeindenachmittag
Mittwoch, 15. April 2026, 15 Uhr
Ferdinandstraße

Etwa 16 Millionen Menschen leben im Großraum Buenos Aires – damit zählt die argentinische Hauptstadt zu den größten Metropolregionen Lateinamerikas. Hendrik Meier hat während seines Studiums ein Jahr in der pulsierenden Großstadt gelebt. Neben dem Studium am ISEDET (Instituto Superior Evangélico de studios Teológicos – einer von neun Kirchen ökumenisch getragenen Hochschule) hat er dort u.a. in der Gemeinde „El Sembrador“ („Der Sämann“) im Süden von Gran Buenos Aires mitgearbeitet. Am 15. April ist er beim Gemeindenachmittag zu Gast und gibt Einblicke in seine Erfahrungen und das Leben in der Großstadt am La Plata.

Thomas Raape, Hendrik Meier

Zwischen Schweigen und Schmerz – Mut zur Hoffnung wagen

Vortrag und Gespräch mit Dr. Sumaya Farhat-Naser / Westjordanland
Freitag, 29. Mai 2026, 19 – 21 Uhr,
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Sumaya Farhat-Naser ist uns als Autorin und Friedenspädagogin bekannt. Das letzte Mal war sie mit einem Vortrag im November 2023 bei uns, kurz nach dem Überfall der Hamas auf Israel. Was bewegt Menschen im Westjordanland nach dem 7. Oktober 2023, angesichts der verschärften militärischen Einschränkungen, der immer weiter eskalierenden aggressiven Siedlergewalt und der rechtspolitischen Entwicklungen in Israel? Wie kann man unter den aktuellen Lebensbedingungen nicht verzweifeln und sich trotz erlebter Gewalt und Ungerechtigkeit auch weiterhin für den Frieden einsetzen? Woraus Kraft schöpfen, um Hoffnungslosigkeit und Resignation zu überwinden?

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Informationsabend zum neuen Gesangbuch

Alle, die in den letzten Wochen im Gottesdienst waren, haben es schon gehört:
Seit November sind wir eine der Erprobungsgemeinden des neuen Gesangbuches, das nach langjähriger, sehr aufwendiger Vorbereitung in Deutschland und Österreich am 1.Advent 2028 eingeführt werden soll.
Der Erprobungsband umfasst mit den Liedern für Advent und Weihnachten, Abendund Nachtliedern, Psalmen, mit einem Teil der gottesdienstlichen Lieder (Taufe und Konfirmation) und der allgemeinen Rubrik zu „glauben, lieben, hoffen“ knapp ein Viertel der endgültigen Fassung.

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Einladung zum Familiengottesdienst

In diesem Gottesdienst feiern wir den Start unseres Jubiläums „50 Jahre Haus Amrum“. Feiert mit! Es warten auf euch gemeinsame Aktionen und gute Musik. Nach dem Gottesdienst ist Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Erinnerungen auszutauschen.
Natürlich gibt’s auch was zu essen (z. B. Waffeln) und zu trinken. Also viele Gründe dabei zu sein.

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Kinder, Kinder! Zwischen Repräsentation und Wirklichkeit

Die Ausstellung zeigt anhand vielfältiger Beispiele den Wandel von Kinderdarstellungen über die Jahrhunderte auf. Bei kaum einem anderen Thema spiegeln sich Werte- und Normvorstellungen einer Gesellschaft und deren Wandel so deutlich wider wie bei Darstellungen von Kindern. Werke u.a. von Tizian, van Dyck, Modersohn-Becker und Kokoschka sind ausgestellt.
Wir werden – wie gehabt – durch die Ausstellung geführt.
Die Karten kosten 8,- Euro pro Person.
Herzliche Einladung.

Reiner Kuhn

Jugendbewegung in Deutschland seit der Kaiserzeit – Vom Wandervogel zu den christlichen Pfadfindern

Wir schildern die Entwicklung vom ersten Loslösen junger Menschen aus den gesellschaftlichen Zwängen der Kaiserzeit über die schmählichen 30er/40er Jahre bis hin zum Wiederaufleben von Jugendorganisationen in der Nachkriegszeit. Sind Lagerfeuerromantik, Fahrten, die alten Lieder und Kameradschaft noch zeitgemäß? Ein hoffentlich interessanter Rückblick auf 120 Jahre Jugendbewegung.

Michael Waldhelm / Thomas Raape