altonale

Im Frühsommer ist es wieder soweit: Mit der altonale findet Norddeutschlands vielseitigste und lebendigste Kulturveranstaltung statt – wir machen mit. Siehe hier! Für zehn Tage steht unser Stadtteil, für alle zugänglich, im Zeichen kultureller Vielfalt. Das Festival bietet ein Programm mit mehreren hundert Einzelveranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Theater, Film, Musik, Literatur und Jugend. Zentraler Anlaufpunkt ist das Festivalzentrum auf dem Platz der Republik, wo Besucherinnen und Besucher ein aktuelles Programm aus allen Kultursparten erwartet.

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Die Menoniten damals und heute

Gemeindenachmittag
Donnerstag, 18 Juni 2026, 17:00 Uhr
Gemeindezentrum Palmaille

Reformierte und Täuferbewegung teilen einen gemeinsamen Anfang in Zürich. Doch sehr schnell haben sie sich auseinanderentwickelt. Wie und warum ist das geschehen, und warum gab es danach in Zürich jahrhundertelang keine täuferische Präsenz mehr? Wohin sind die Täufer verschwunden, und wie sind aus den „(Wieder-)Täufern“ die heutigen Mennoniten geworden? Wie sind Mennoniten nach Hamburg gelangt? Und wofür stehen sie heute?

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Kriegsverweigerung. Poesie und Musik.

altonale specials
Donnerstag, 18. Juni 2026, 19:30 Uhr
Gemeindezentrum Palmaille

Im Rahmen der diesjährigen „altonale“ wird es auch in unserer Kirche einen besonderen Abend geben, zu dem ich Sie herzlich einlade. Unter dem Titel „Kriegsverweigerung. Poesie und Musik“ erwartet uns eine eindrucksvolle Collage aus Texten und Musik, die sich mit einer Frage auseinandersetzt, die wieder bedrückend aktuell ist: Wie kann Widerstand gegen Krieg, Nationalismus und Größenwahn aussehen – damals und heute? Drei Hamburger Künstlerinnen und Künstler erinnern an die herausragenden Beispiele von Kriegsverweigerung und Kriegsvermeidung in Lyrik und Philosophie und spannen einen weiten Bogen durch die Geschichte: von der Antike über Immanuel Kant und seine Schrift „Zum ewigen Frieden“ bis hin zu Stimmen wie Matthias Claudius, Bertha von Suttner, Erich Kästner und Ingeborg Bachmann. Die älteste Quelle ist 2400 Jahre alt. Aber auch die Fallstricke des neuzeitlichen Pazifismus werden angesichts gegenwärtiger Kriege erneut befragt, bis hin zu aktuellen Formen des künstlerischen Widerstands aus Russland und der Ukraine.

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Sommerfest im Altenhof

Samstag, 4. Juli 2026, ab 15:00 Uhr

Ein wunderschöner Innenhof, nette Menschen und hoffentlich sommerliches Wetter: beste Voraussetzungen für das Sommerfest im Altenhof. Auch das Programm ist sommerfestlich locker: Eine kurze Andacht zum Beginn, dann geht’s weiter mit Kaffee, Kuchen und Musik (es darf auch getanzt werden!) und am frühen Abend wird der Grill angeschmissen. Lernen Sie den Altenhof von (einer) seiner besten Seiten kennen und feiern Sie mit (Verwandte, Freunde und Bekannte sind natürlich auch herzlich willkommen).

Thomas Raape

Fußball-WM: Deutschland gegen Curaçao

Public viewing
Sonntag, 14. Juni 2026, 19 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße – Jugendcafé

Erneut rollt der Ball und will ins Netz. Die Fußball-WM der Männer in Mexiko und Nordamerika startet. Schafft es die deutsche Mannschaft über die Vorrunde hinaus? Wir weihen unseren großen Bildschirm im Jugendcafé ein. Bei Snacks und Getränken wollen wir gemeinsam fiebern, jubeln, weinen und abfeiern. Jede/r ist willkommen: Nordkurve, Südkurve, Junge und Junggebliebene! Bist du dabei?

Anne Kroll und Reiner Kuhn

Die Teilung der Ämter: Eine reformierte Einheit?

Gesprächskreis Kiel/Nord
Sonntag, 14. Juni 2026, 16:00 Uhr
Ebertallee 5

Calvin hat eine besondere Sicht auf die Struktur der Kirche. Sie unterscheidet sich maßgeblich von dem römisch-katholischen, bischöflichen Aufbau der sichtbaren Kirche. Für Calvin ist die gleichberechtigte Zusammenarbeit von Theologen und Nichttheologen, Pastoren und Diakonen, Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen ein Grundpfeiler der Gemeinde Jesu Christi. Die sogenannte Ämterteilung sehen viele als Wurzel der frühen Demokratisierung in Europa.

Wir schauen genauer hin: bei Kaffee und Kuchen, bei Sonnenschein im Pfarrgarten.

Reiner Kuhn

Vom Verschwinden der Spielräume

Gemeindenachmittag zum Mitdenken und Mitreden
Mittwoch, 24 Juni 2026, 15:00 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Manchmal beschleicht mich das Gefühl: Ich funktioniere nur noch. Termine, Erwartungen, Abläufe – vieles ist längst festgelegt. Und die eigenen Spielräume? Sie scheinen kleiner zu werden. Genau hier setzt das Buch „Zwischen Situation und Konstellation– vom Verschwinden der Spielräume“ von Hartmut Rosa an. In sehr anschaulichen und lebensnahen Beispielen beschreibt Rosa, wie sich unser Alltag verändert hat (Lego-Bausteine, Thermomix, Videoschiedsrichter…): Wir sind immer seltener wirklich Handelnde, die gestalten und entscheiden, und immer häufiger diejenigen, die vorgegebene Abläufe nur noch vollziehen. Nicht weil wir das wollen – sondern weil die „Konstellationen“, die Regeln, in denen wir leben, es kaum anders zulassen.

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Friedensethik kontrovers I

Bücherwurm mit Dr. Horst Leps
Mittwoch, 24. Juni 2026, 18:00 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Der Bücherwurm setzt sich weiter mit der Friedensfrage auseinander. Wir begrüßen Dr. Horst Leps in unserer Mitte. Er ist Gemeindeglied, Politikdidaktiker und Theologe. Seine Frage kreist um um die friedensethischen Themen in der EKD-Denkschrift. Hat die Kirche ihren eigenen Standpunkt und ihre Sprache angemessen vertreten? Wir laden ein zum Vortrag und Gespräch.

Reiner Kuhn

Friedensethik kontrovers II

Bücherwurm
Mittwoch, 15 Juli, 18:00 Uhr
Gemeindezentrum Ferdinandstraße

Noch einmal ein Streitgespräch zur EKD-Friedensdenkschrift. Welche Erkenntnisse ziehen wir für die Zukunft? Sind Waffen zur Notwehr einzusetzen? Evtl. auch Atomwaffen als Abschreckung? Wie sieht es mit der Wehrhaftigkeit unseres Landes und unserer Kirchen aus? Wie positionieren wir uns zur Einführung der allgemeinen Wehrpflicht? Und wie ist es mit dem Pazifismus? Wir hoffen erneut auf eine offene, kontroverse Debatte. Wer diskutiert mit?

Reiner Kuhn