Musikalisch-literarisches Programm zur Altonaer Vielfaltswoche Samstag, 11. Oktober, 18:00 Uhr Gemeindezentrum Palmaille
Mitwirkende: Andrew Levine (Theremin), Kerstin Petersen (Orgel), Nils Petersen (Autor, Lesung)
Aromatischer Kaffee, sphärische Klänge von Theremin und Orgel und eine unwiderstehliche Story verbinden sich zu einem außergewöhnlichen Konzertprogramm. Nils Petersen liest aus Band 2 seiner Fantasy Reihe „Veljkos Café – Das Geheimnis der Rauhnächte“, der 2025 im Buchhandel erschienen ist. Dazu erklingt Musik des aus New York stammenden Künstlers Andrew Levine und der Konzertorganistin Kerstin Petersen: Andrew Levine spielt Theremin – das einzige Musikinstrument, bei dem ohne Berührung Töne und Klänge erzeugt werden. Kerstin Petersen interpretiert an der Ahrend-Orgel das neue Werk „Stopp“ (2025, Uraufführung) von Nikolaus Gerszewski. Zur Lesung erklingen gemeinsame Improvisationen für Orgel und Theremin. Das Publikum begegnet den Protagonist:innen der Fantasy-Geschichte in einer 4D-Klanglandschaft voll überraschender Vielfalt.
Neue Reihe für alte Musik Freitag, 27. Juni 2025, 19:30 Uhr Gemeindezentrum Palmaille
Der bedeutende englische Musikgelehrte Charles Burney unternahm 1770 und 1772 zwei Reisen durch Europa, um Material für ein Musikgeschichtswerk zu sammeln. Dabei entstand ein außerordentlich aufschlussreiches Reisetagebuch über die Musikverhältnisse in den verschiedensten europäischen Städten im 18. Jahrhundert. Burney beschreibt die Aufführungspraxis in Kirchen und Opernhäusern. Sein Blick gilt den Musikschulen, der Qualität wie dem sozialen Status der Musiker, aber auch dem der fahrenden Musikanten und der Gassen und Militärmusiker. Lebendig und unterhaltsam sind die Portäts vieler Musiker der damaligen Zeit wie die von Händel, Scarlatti , C.Ph. und J.S. Bach und vieler anderer mehr. Das Tagebuch ist eine spannend geschriebene, nicht enden wollende kulturhistorische Fundgrube nicht nur für Musikliebhaber. Zwischen den einzelnen von dem Schauspieler Maximilian von Mühlen gelesenen Abschnitten aus Charles Burneys Tagebuch erklingen Werke der porträtierten Komponisten.
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Toccata in G-Dur BWV 916
10. (ohne Satzbezeichnung)
11. Adagio
12. Allegro e presto
13. „Liebster Jesu, wir sind hier“ BWV 731 à 2 claviers e pédale
Sonate e-Moll BWV 1023 für Violine und Basso continuo für Orgel bearbeitet von D. L.
14. (ohne Satzbezeichnung)
15. Adagio ma non tanto
16. Allemanda
17. Gigue
Arie aus der Kantate „Gott soll allein mein Herze haben“für Alt, obligate Orgel und Bassocontinuo BWV16 in einer Fassung für Orgel von D. L.
18. „Gott soll allein mein Herze haben“
Präludium und Fuge in d-moll BWV 539
19. Präludium
20. Fuge
Mit dieser Einspielung zeichnet Dagmar Lübking die überaus fruchtbare Entwicklung der norddeutschen Orgelmusik vom Beginn des 17. Jhds. bis zu Bachs Zeiten nach. Im März 2004 schrieb Stefan Apfelbeck in der Zeitschrift Concerto: „Die vorliegende CD stellt schon ein kleines Wunder dar, dank des Instruments … und im Besonderen dank des hinreißenden Spiels von Dagmar Lübking.“
Sie können die CD in unserer Kanzlei oder nach Gottesdiensten erwerben. Sie kostet 12,-€. Sie können die CD aber auch telefonisch oder per E-Mail bestellen. Dann kommen noch die Versandkosten von 2,50 € hinzu.